Der blaue Ordner Gelnhausen

Eine Zeitreise durch 900 Jahre Stadtgeschichte
Gerd Eidam widmet seinen neuen Roman seiner Vaterstadt Gelnhausen zum 850sten Geburtstag

 

Am 25 Juli 2020 jährt sich die Erhebung Gelnhausens zur Freien Reichsstadt zum 850sten Mal. Zu diesem Anlass erhält die Stadt ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk:

Gerd Eidam – in Gelnhausen aufgewachsen und der Stadt sehr verbunden – widmet seinen neuen Roman seiner Vaterstadt Gelnhausen zu ihrem Jubiläum. Nach Recherche des Autors ist „Der blaue Ordner“ das einzige Buch in Deutschland, das die gesamte Stadtgeschichte in einem Werk zusammenfasst. Der 820 Seiten starke historische Roman nimmt die LeserInnen mit auf eine faszinierende Zeitreise durch die Geschichte der Stadt – von heute bis zurück in die Zeit Barbarossas.

Der Protagonist Martin Langer – Rechtsanwalt in Gelnhausen – erhält kurz vor den Jubiläumsfeierlichkeiten einen blauen Ordner zugestellt mit Unterlagen, die sich allesamt mit dem Leben des Stauferkaisers im zwölften Jahrhundert beschäftigen. Die Lektüre dieser Dokumente stimmt ihn zunehmend nachdenklich. Besonders die ominöse Andeutung von Querverbindungen macht Langer neugierig.  – Denn, da ist Barbarossas legendäre Beziehung zu Gela von Selboldt-Geylenhusen, dort seine Ehe mit Beatrix von Burgund; hier Langers eigene Suche nach Monika, seiner seit zehn Jahren spurlos verschwundenen Frau. Wie gut, dass ihn Tobias, der gemeinsame Sohn, und Tom, ein Ex-Schwiegervater, beide begnadete Maler, treu verbunden zur Seite stehen. Aber der blaue Ordner birgt mehr: Brutalität, Gier, Gläubigkeit – und eine für alle Zeiten gleichermaßen geltende Gewissheit: Der Mensch ist sicher auch schlecht, aber beileibe nicht nur. Langer begreift zunehmend die Richtigkeit des Hinweises, der den Dokumenten vorangestellt ist: „Vieles ist wahr, manches wahrscheinlich, der Rest ist Fiktion und deshalb möglich.“

Lesen Sie den kompletten Bericht zum Erscheinen des Romans „Der blaue Ordner“ hier: GNZ vom 6. Juli 2020