|
Inhalt
Wie entwickelt sich das Leben eines Jungen, der der Klon seines Vaters ist? Kann Julian Fender, der mit 16 Jahren erfahren muss, dass seine Eltern ihn als erstes menschliches Wesen klonen ließen, zu sich selber finden? Gelangt ein Klon zu einer eigenen und unverwechselbaren Identität? Gertrud Siber verknüpft die Auseinandersetzung mit diesem aktuellen und brisanten Thema mit einer zarten Liebes- und Familiengeschichte. Julians Schicksal erfüllt sich in der Welt der großen Oper - eine vielschichtige und bewegende Erzählung.
|
|
|
Pressestimmen
Darmstädter Echo, 8.12.2003: ... Die aus Frankfurt stammende Journalistin Gertrud Siber greift in ihrem Roman "Das andere Ich" die aktuellen Debatten um Möglichkeiten und ethische Grenzen der Genforschung auf und verknüpft sie mit einer Liebes- und Familiengeschichte.
pons Informationen für Ärztin und Arzt - 30. Mai 2003 ...der erste Roman über einen geklonten Menschen. Spannend!
|
|
|
Leserstimmen
Leserstimme, 24.8.03: ... Es ist erstaunlich, wie dieses hochbrisante Thema von der 85-jährigen Autorin bearbeitet wird! Hochachtung für die Autorin, die in diesem kurzen Roman so vieles anstößt und so phantasievoll ausführt.
Günther R. Ich habe das Buch in einem Zug gelesen und fand es sehr interessant. Ein solches Buch regt dazu an, ernsthaft über das Klonen nachzudenken. In diesem Fall ist ja offensichtlich ein sehr genialer Klon gelungen; aber man wird verstehen, dass ich als gläubiger Christ das Klonen von Menschen absolut ablehne. Interessant, vielgestaltig und phantasiereich ist das Buch in jedem Fall, so dass es sicher ein großes Lesepublikum finden wird.
Beate Blasel, Berlin Das Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen und ich wollte es nicht mehr aus der Hand legen. Die schöne klare Sprache freute mich als Logopädin besonders. Fasziniert hat mich die Stelle, an der Julian von seinem Vater erfährt, wie er entstand und dass er dessen Klon ist. Er hat mich beeindruckt, wie sich die Autorin in die Psyche Julians hineingedacht hat. Sehr gut beschreibt sie all die sich aufwerfenden Fragen und die damit natürlich verbundenen Ängste. Ausgesprochen zart und unverwechselbar finde ich die erotischen Szenen geschildert. Auch das Insiderwissen über die Musikszene ist offenkundig gewaltig. Ist es wohl hilfreich für Julian, als Künstler ganz in eine andere Person zu schlüpfen? Das habe ich schon von Schauspielern gehört, die davon berichten, wie sehr ihnen dieser Rollenwechsel hilft. Kommt daher vielleicht die enorme Intensität, mit der der Sänger Julian seine Opernrollen erlebt? Kann er nur auf der Bühne die angestaute Aggressivität ausleben, die er sich im Normalleben nicht gestattet, außer bei der leidenschaftlichen Begegnung mit der Lopez? Auf jeden Fall wirft das Buch genug Diskussionsstoff auf. Ich werde es bei uns im Freundeskreis vorstellen. Das ist immer sehr anregend und es entstehen tolle Gesprächsrunden.
|
|