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Inhalt
Kirschbäume blühen in Tokio, als zwischen dem jungen amerikanischen Diplomaten Daniel Winkler und Elisabeth Beck, der klugen, bildhübschen Tochter eines deutschen Botschaftsrats, die große Liebe beginnt. Es ist 1941, mitten im Zweiten Weltkrieg, wenige Monate vor dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor. Vom Geheimdienst der amerikanischen Armee zur Mitarbeit verpflichtet, landet Winkler im November 1944 in der Uniform eines deutschen Marineleutnants auf der Hauptinsel Honshu. Unter äußerster Gefahr beschafft er erschreckende Informationen über den Stand der bakteriologischen und chemischen Kriegsrüstungen Japans...
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Autorenporträt
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Fred de La Trobe, Jahrgang 1928, kennt ein Halbjahrhundert wechselvoller japanischer Geschichte aus eigenem Erleben. Als Sohn eines Pressebeirats der Deutschen Botschaft kam er 1938 nach Tokio, war während des Kriegs mit seinen Eltern evakuiert, arbeitete danach bei der amerikanischen Besatzungsmacht in Yokohama. Seit 1947 wieder in Deutschland, studierte er Volkswirtschaft, Publizistik und Japanologie. 1959 ging er zurück ins Land der aufgehenden Sonne, war Ostasienkorrespondent für “Die Welt” sowie die “Neue Zürcher Zeitung” und schrieb Sachbücher über Japan
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Presseinfo
Der amerikanische Sergeant Daniel Winkler, vor Kriegsbeginn 1941 Diplomat der US-Botschaft in Tokio, landet im November 1944 in deutscher Uniform auf Honshu, versehen mit einem beinahe unlösbaren Auftrag. Seine unter Lebensgefahr gewonnenen Erkenntnisse über bakteriologische Rüstungsforschungen werden nach der japanischen Niederlage in schrecklicher Weise ausgenutzt. Ein versiert und bis zur letzten Seite spannend erzählter Spionageroman aus dem Land der aufgehenden Sonne.
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Pressestimmen
Die Welt:
... Man kann es als Thriller lesen. Als Spionagegeschichte vom Guten, der allen Anfechtungen zum Trotz dem Guten zum Sieg verhilft – und resigniert, weil politische Machenschaften die Bösen vor dem bösen Ende bewahren. Aber “Krieg und Kirschblüten” ist weitaus mehr. Fred de La Trobe, lange Ostasienkorrespondent der WELT in Tokio, erzählt vom Pazifischen Krieg. Der Amerikaner Daniel Winkler, in Deutschland geboren, des Japanischen mächtig, soll – getarnt als deutscher Marineoffizier – herausfinden, ob Japan B- und C-Waffen besitzt. Das hat einen sehr realen Hintergrund, ist ein Thriller und zugleich eine spannende Zeitgeschichts-Lektion ...
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Welt am Sonntag:
... Eine tolle Geschichte? Eine spannende, aber keine, die absurd dahergesponnen ist. Im Gegenteil, mit dem “Geheimauftrag in Japan” (Untertitel), der für Lese-Tempo sorgt, geht einher die wirkliche Geschichte, wie Japaner und die Fremden unter ihnen lebten, als Nippons Sonne versank; und en passant erhält der Leser einen Einblick in japanisches Denken und Fühlen, wie ihn so inmittelbar und konkret verständlich keiner der üblichen Japan-Ratgeber bieten könnte ... ... Sein Roman, der zwischen dem 31. März 1941 und dem 9. September 1945 spielt, mag eines jener Bücher sein, die man im Ruhestand schreibt, um fernen Erinnerungen und jungenhaften Tagträumen nachzusinnen, auch dem Überleben, damals. Meistens bleibt das Manuskript in der Schublade liegen. Gut so, dass es diesmal nicht so war. Vielleicht stolpert ja auch ein Fernsehproduzent in seiner Themennot darüber; die Geschichte mit völlig neuem Stoff hat das Zeug zu einer Serie. Den Anspruch schicksalsschwerer Literatur erhebt dieser Roman gewiss nicht; aber Lese-Vergnügen bereitet er, unterhaltsam und in der Sache einzigartig ...
Japan Journal:
... Der Autor kann den Journalistenberuf nicht verleugnen. Belehrendes zu historischen Ereignissen wird vor allem am Anfang immer wieder eingeschoben, darunter z. T. auch Details und Sichtweisen, die man in jener Zeit, in der der Roman spielt, sicher nicht kannte – was aber der Spannung wenig Abbruch tut. Ein Vergnügen für alle, die mit etwas Japanwissen im Hintergrund an die Lektüre dieses Buches herangehen ...
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