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Alexei Aiken: Alles aus Liebe
 

 

Inhalt

Eine Himmelsmacht, eine Zauberin, die Krone jedes Lebens, zwei Seelen und ein Gedanke, zwei Herzen und ein Schlag – das ist sie, die Liebe.
Es gibt Menschen, die eine solche Liebe leben, nicht nur zitieren.
Zwei von ihnen sind Alexei und Ilse. Seit mehr als sechzig Jahren sind sie verheiratet, verbindet sie das Leben miteinander. Und was für ein Leben: Jugend, Schule, Ausbildung, Studium, erste Liebe, Heirat in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts in Rumänien. Es folgen politische Wirren, Zweiter Weltkrieg, stalinistische Diktatur mit schrecklichen Repressionen, mit Armut und Demütigungen; schließlich Flucht in den Westen, nach München. Dort beruflicher Neuanfang und Erfolg für beide. In allen Sorgen und Nöten waren sie sich immer ihrer unerschütterlichen Zuneigung gewiss.
Nach Jahren haben sie sich etabliert, reisen, genießen ihre Zweisamkeit und freuen sich auf ein zufriedenes Älterwerden – da trifft sie ein Schicksalsschlag: Ilse erkrankt an Alzheimer. Das war Anfang der neunziger Jahre; und seither pflegt und umsorgt Alexei seine Frau mit unendlicher Geduld und Fürsorge zu Hause. Es ist eine gewaltige Aufgabe, die er sich da gestellt hat, sie verlangt viel: Geld, Organisationstalent, Lebensmut, Glauben, Opferbereitschaft. Nicht einfach für einen Mann, der nun selbst die Neunzig überschritten hat. Warum er das tut? »Alles aus Liebe«? Ja.

 

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Autorenporträt
 

 

Alexei Aiken

Alexei Aiken

 

Pressestimmen

erlebnislesen.com 16. Mai 2007:
In allen Sorgen und Nöten waren sie sich immer ihrer unerschütterlichen Zuneigung gewiss.

Alzheimer Gesellschaft Berlin e.V., Ausgabe Nr. 25 August 2004
...Dieser Entwicklungsroman ist wirklich ein Lebensbericht.
...Trotz aller Intimität ist das Buch mit seinen 500 Seiten nie voyeuristisch. Im Gegenteil, es gibt Gelegenheit, in eine Welt zu tauchen, von der man im Allgemeinen nicht viel Ahnung hat. Das gilt auch für die letzten 50 Seiten. Sie berichten von beider Ringen mit der Alzheimer-Krankheit.

Neue Welt, Nr. 19 vom 28.4.2004:
... Einfühlsam schreibt Alexei über die Erkrankung seiner Frau, über ihren Verfall und über die wenigen Momente, in denen sie zu spüren scheint, dass er sie nicht verlassen hat, sie niemals verlassen wird.

Münchner Abendzeitung, 31.1./1.2.2004:
... Es sind 508 bewegende Seiten geworden. Alexei beschreibt nicht nur die Stationen dieser Krankheit, die aus seiner lebens- und unternehmenslustigen Frau ein menschliches Wrack gemacht hat, das in Embryohaltung erstarrt, im Zimmer nebenan liegt. Er schildert auch die Szenen einer nunmehr 61 Jahre andauernden Ehe, die zudem ein Spiegelbild politischer und gesellschaftlicher Realität im 20. Jahrhundert ist.

Alzheimer Info, 3/03:
...Alexei Aiken schildert in seinem Buch sehr anschaulich seine Kindheit und Jugend, die Zeit seiner Ausbildung und der ersten Liebe...die über viele Jahre gewachsene Zuneigung gibt Alexei die Kraft, Ilse trotz seines eigenen hohen Alters - er ist selbst heute über 90 - zu pflegen.

 

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Leserstimmen

aus einem Leserbrief 13.6.2002:
Ihr Buch habe ich gelesen - nein, ich habe es regelrecht verschlungen! Was für ein Leben - voller Entbehrungen und doch so schön durch diese große liebe zu Ihrer Frau! Ihre Zeilen haben mich oft sehr berührt.

 

 

 

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