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23.04.2012 

 

 

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Doris Riedel: Julie
 

 

Inhalt

Der Dreißigjährige Krieg wütet in Europa. Mord, Totschlag, Brandschatzung, Raub, Plünderung, Vergewaltigung – das alles gehört zum Alltag des Grauens, auch im Herzen Deutschlands, im Spessart. Und doch gibt es immer wieder Menschen, die ihren Glauben an die Kraft der Liebe nicht aufgeben, wie zum Beispiel Julie, eine kluge, mitfühlende, mutige Frau. Sie träumt von einem schönen freien Leben ohne Haube, Holzpantinen und Hexenverbrennungen, von einem tüchtigen Ehemann und gesunden Kindern. Doch es kommt alles anders. Ihr wechselvolles Schicksal in diesen wirren, schrecklichen Zeiten heißt: lieben wie eine Frau, kämpfen wie ein Mann. Heißt: fliehen vor dem Hexenjäger, vagabundieren mit einer Räuberbande. Heißt immer wieder: sich verstecken in den Wäldern. Und heißt am Ende doch: Sieg der Liebe und der Menschlichkeit.

 

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Autorenporträt
 

 

Doris Riedel

Doris Riedel, 1938 geboren in Huckelheim/Unterfranken, aufgewachsen in Schöllkrippen, lebt, wohnt, malt und schreibt in Freigericht-Bernbach. Zu den Talenten, die sie von Natur aus mitbekam, gehören nicht nur Vitalität und Phantasie, sondern auch Kreativität und eine gehörige Portion Humor.

Weitere Veröffentlichungen im TRIGA\VERLAG:
Julies Heimkehr – Historischer Roman (2. Aufl.);
Der kleine Rabe Eli – Gelnhäuser Geschichten   (2. Auflage);
Die Sarazenin Historischer Roman (2. Aufl.)
Die Paspuillenmacher - (2. Auflage 2005)

 

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Presseinfo

Julie ist ein lebendig geschriebener Roman aus der Region und der Stadt Gelnhausen. Einerseits Heimatdichtung mit farbiger Schilderung des dörflichen und städtischen Lebens im 17. Jahrhundert, andererseits Geschichtsdichtung mit beeindruckenden Berichten über das Geschehen im Dreißigjährigen Krieg. Die Verknüpfung der Darstellung von individuellem Schicksal und allgemeiner Zeit ist der Autorin hervorragend geglückt und verleiht dem Roman zusätzlich Qualität.
Die Autorin hat sich eine Epoche, die auch Hessen schlimm heimgesucht hat, ausgewählt, um den Zustand der Welt und ihrer Menschen zu beschreiben. Aus ihrer eigenen lebenszugewandten, sozialen Perspektive hat sie so die Hauptfigur „Julie" gestaltet: eine kluge, mitfühlende, mutige Frau (dazu außergewöhnlich attraktiv und hübsch), die trotz der entsetzlichen Gräuel im Dreißigjährigen Krieg ihren Glauben an das Gute im Menschen und an die Kraft der Liebe nicht aufgibt.
Mit Fach- und Sachkenntnis von Geschichte, Landschaft, heimatlichen Sitten und Gebräuchen, mit psychologischem Einfühlungsvermögen und dramaturgischem Geschick baut die Autorin einen Spannungsbogen auf, der bis zum Ende durchhält. Dieses Buch legt man nicht zur Seite - es sei denn, man hat es ausgelesen!
Wenngleich in Deutschland und im westlichen Europa politischer Friede herrscht, sind die Menschen oft zutiefst beunruhigt und irritiert, sind auf der Suche nach Gewißheit und Sicherheit. Vielen hilft dabei, die eigene historische Identität zu finden (zum Beispiel bei Festen oder Heimattagen). Und hierzu könnte dieses Buch auf wirkungsvolle Art beitragen: Wer es liest, wird schließlich seine eigenen Wurzeln, seine eigene Kultur, Heimat, Tradition stärker begreifen und fühlen.

Eine mit Erzähltalent und Temperament begabte Frau schreibt einen spannenden, lebensvollen Roman aus dem Dreißigjährigen Krieg, in dem die Stadt Grimmelshausens ein Hauptschauplatz und eine großartige, tapfere Frau die Hauptfigur sind, in dem man alles findet, was das Leseherz begehrt: Abenteuer, Liebe, Leidenschaft, Historie, blut- und glutvolle Menschen.

 

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Pressestimmen

Gelnhäuser Zeitung 19.05.2004:
... Mit der Figur “Julie” in ihren Mittelalterlichen Romanen wurde Doris Riedel auch überregional bekannt und freut sich einer stetig wachsenden Fangemeinde.

Karfunkel, 22/98:
... Es ist die Zeit Mutter Courages, und Julie ist couragiert aber nicht so verhärmt ...
... Hier schreibt eine Frau, die sich einfühlen kann, weil sie sich in der Landschaft und den Menschen dieses Landstrichs auskennt. Doris Riedel ist von hier und versteht es den Leser zu fesseln. Manchmal poetisch, manchmal fast kitschig ...
... Aber diesen Grundsätzen aristotelischer Poesie erliegen wir eben auch gerne: Freud und Leid und – am Ende siegt die Liebe, nach der ein Buch und ein Leben lang jeder von uns sucht. Dabei bekommt man noch soviel Lokalkolorit und historische Fakten mit, dass man das Buch einfach empfehlen muss ...

Gelnhäuser Neue Zeitung, 20.03.1998:
... Historische Persönlichkeiten sind vielfach Vorbild der Romanfiguren – allerdings mit “dichterischer Freiheit verändert”, wie die Autorin lachend zugibt ...
... Und viel historisches Material hat sie studiert, ehe sie sich ans Schreiben machte ...

Main-Echo, 10.02.1998:
... Doris Riedel weiß viel. Über Sitten und Gebräuche, Gefahren, Glück und Leid in der Zeit des großen Krieges ...
... Das Buch verrät auch viel über Hexenverfolgungen, ihre Wurzeln und das Elend, das sie über die Verfolgten brachten. Doris Riedel hat ihr Versatzkästlein voll von Daten und
Fakten ...

Frankfurter Rundschau, Juli 1997:
... Deshalb ist ihr Buch auch ganz anders, formuliert in einer einfachen, anschaulichen Sprache ...
... „Julie” ist ein echter Schmöker, kein weibliches Gegenstück zu Grimmelshausens Roman „Simplicius Simplicissimus”, sondern eher eine Art Konsalik im historischen Gewand und trotz der oft drastischen Schilderungen, der Abenteuer und mancher Grausamkeiten ein Werk, das als typische “Frauenlektüre” gelten kann ...
 

Main Echo, 18.07.1997:
... Doris Riedels knapp 500 Seiten starkes Erstlingswerk beeindruckt vor allem durch seine verwirrende Handlungsvielfalt. Allerdings ist der Roman dabei flüssig und leicht zu lesen ...
... Wer ein abenteuerlich-romantisches Lesevergnügen sucht, für den ist Riedels Roman “Julie” sicher genau die richtige Lektüre ...
 

Gelnhäuser Tageblatt, 24.02.1997:
... Das Buch überzeugt durch eine Vielzahl von authentischen Berichten. Gelnhausen im Dreißigjährigen Krieg, der Spessart, der von der Birkenhainer Straße durchzogen wird, dies alles beschreibt die Autorin sehr anschaulich und authentisch ...
 

ekz-Informationsdienst, 1/97:
... Dem Roman ist anzumerken, dass sich die Autorin an ihren Schauplätzen gut auskennt – sie ist dort beheimatet. Breit einsetzbar ...

 

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