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Pressestimmen
im blick, November 2007:

Badische Neueste Nachrichten, Ausgabe Nr. 43: ... Die Geschichten, die Blechner in ihrem Buch erzählt, stehen exemplarisch für den desolaten Zustand des deutschen Pflegesystems und der Einstellung unserer Anti-Aging-Gesellschaft gegenüber den "Alten". Heiteres und Trauriges gehen in den Kapiteln Hand in Hand.
Schwarzwälder Bote, 29.9.2003: ... Diplompsychologin Gerda Blechner aus Rottenburg las aus ihrem Tatsachenroman "Pizza Guiseppina". Die Autorin ist ehrenamtlich in der Altenarbeit tätig. Sie kennt sich in Altersheimen bestens aus. Die von Erfahrung, Sensibilität und Ironie geprägte Sprache, macht betroffen. Die aufmerksamen Zuhörer erfuhren viel über das Leben im Altersheim, über die Bewohner, die alles andere als farblos, uninteressant und debil sind.
Prisma Nr. 23, Sept.-Dez.2003: ... schildert die Autorin eindrucksvoll und zwischendurch immer wieder mit einem Schuss bissigen Humors ihre Erlebnisse mit Giuseppina... in bunter und abwechslungsreicher Szenenfolge werden uns teils komische, teils makabre und förmlich unter die Haut gehende Episoden im Heim und außerhalb desselben auf Ausflügen in die nähere Umgebung plastisch vor Augen geführt.
Der Evangelische Buchberater, 2/2003: ... Schaurig, manchmal makaber, was sie da beobachtet, aber mit großer Sensibilität berichtet. Der Text bietet sich für Diskussionsrunden an. Er macht bewusst, dass es Dimensionen gibt, die erst durch die Konfrontation Zugänge zu Verdrängtem eröffnen. (Alter/Demenz/Altenheim).
Stuttgarter Zeitung, 4.3.2003: ... Die Autorin schildert nun am Beispiel der demenzkranken Migrantin Giuseppina den Alltag in einem Heim, und zwar realistisch und auch manchmal befremdlich, aber mit Verständnis für die Situation von Menschen in einer sehr belasteten Lebensphase.
Schwäbisches Tageblatt, 18.12.2002: ... Die Autorin beschreibt dies alles mit viel Einfühlungsvermögen und einer feinen Portion Ironie. Ins oft handfeste Geschehen streut Blechner auch Passagen ein, in denen sie aufs eigene Leben und die eigenen Erfahrungen reflektiert. Auf diesem Weg erinnert sie den Leser an vielfach Verdrängtes: Dass womöglich auch er sich eines Tages ganz praktisch mit dem Problem auseinander setzen muss, die letzten Jahre im Heim zu verbringen.
Pforzheimer Zeitung, 12.12.02: ... Der Roman geht unter die Haut, löst Emotionen, Reaktionen, Identifikationen aus.
Dr.med.Mabuse 140, November/Dezember 2002: ... Die alte, demenzkranke italienische Migrantin Guiseppina ist Hauptfigur dieses Romans, in dem man die Autorin in die fremde Welt Altenheim begleitet.
Tagblatt Anzeiger, 30. Oktober 2002: ...In all den Jahren schrieb sie viele Fachartikel - aber jetzt war der Tatsachenroman nötig, um aus der persönlichen wie fachlichen Erfahrung „den Alten ihr Gesicht und ihre Würde“ wieder zu geben, sie aus „der Anonymität zu holen“.
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