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10.01.2012 

 

 

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Ulrich Placzek: Menschen, Medien, Medizin
 

 

Inhalt

„Der gesunde Mensch hat viele Wünsche, der Kranke nur einen.” – Wer wie der Autor mit diesem Zitat eines Mediziners sein eigenes Verständnis vom Menschsein, vom Kranksein und vom Arztsein dokumentiert, trifft den Nerv der Zeit, ein Thema, das brodelt, zischt, schäumt: Das Arzt-Patienten-Verhältnis zwischen Berufung und Gesundheitspolitik; zwischen Allmachts-Wissenschaft und humanitärem Bemühen. Ein temperamentvoll geschriebenes Buch, kämpferisch in seinen Stellungnahmen, fundiert in seinen Aussagen, informativ und spannend, ohne auf Effekte bedacht zu sein.

 

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Autorenporträt
 

 

u_placzek

Ulrich Placzek ist 1942 in Neustadt/Oberschlesien geboren.
Stationen auf seinem beruflichen Weg sind u.a.:
Medizin- und Musik-Studium in Berlin, Erlangen und Würzburg.
Medizinisches Staatsexamen und Promotion 1969.
Weiterbildung zunächst in Chirurgie und Gynäkologie/Geburtshilfe.
Facharzt für Gynäkologie/Geburtshilfe 1975, seither Belegarzt in Bad Brückenau.
Prüfarzt bei der Kassenärztlichen Vereinigung Unterfranken.
Moderator des Qualitätszirkels Mammographie sowie Tätigkeiten im Bereich Qualitätsmanagement in der Medizin.

Ulrich Placzek ist verheiratet und hat drei Kinder.

 

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Presseinfo

Ärzte früher Zeiten haben ihre Dienstleistungen auf einer paternalistischen Grundlage erbracht – der Patient vertraute auf die ärztliche Ethik, der Arzt behandelte nach bestem Wissen und Gewissen. Heute jedoch sind viele Patienten selbstbestimmt und aufgeklärt, und die Beziehung zwischen Arzt und Patient ist partnerschaftlich. Sollte es sein ...

Gesundheitlicher Fortschritt ist nicht zwangsläufig mit medizinischem Fortschritt gleichzusetzen.

Hinter hochentwickelter technischer Medizin verbergen sich nicht immer Humanität und Menschlichkeit. Nur in einem wirklich offenen Arzt-Patient-Verhältnis bilden sich Verständnis und Vertrauen – davon kann der Autor, niedergelassener Frauenarzt und Belegarzt, eine ganze Oper singen oder, anders gesagt, davon wollte er ein Buch schreiben: ärztliche Tätigkeit aus seiner Erfahrung facettenreich darstellen.

Herausgekommen ist dabei ein subjektives Werk, das brodelt vor Temperament, Kritik und Streitlust, das durch die Gesundheitspolitik ebenso fegt wie durch die Standespolitik, in dem trotz aller Zeitgeistanalysen und psychologischen Erkenntnisse eines nie verlorengeht: die Herzenswärme für die Menschen; besonders für die kranken Menschen.

In diesem Sinn ist das Buch eine „vertrauensbildende Medikation" für das Verhältnis zwischen Arzt und Patient(in). Hauptwirkung: Information. Nebenwirkung: Unterhaltung. Idealer Doppelpack für aktuellen Lesestoff. Gegenanzeigen: nicht bekannt. Dosierungsanleitung: 1 mal täglich eine Stunde lesen; vorzugsweise abends und bei ausgeschaltetem Fernsehapparat.

 

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