Ich habe schon immer gerne geschrieben, hatte eine so genannte “poetische Ader”. Meine in über 50 Jahren verfassten, gesammelten und durch die jeweiligen Ereignisse geprägten Sprüche und Gedichte lagen bis jetzt in meiner “Schatztruhe”.
Diese Schatztruhe öffne ich nun, nicht nur für meine Kinder und Enkelkinder, sondern für alle, die in der Hektik des Alltags ab und zu das Bedürfnis nach einer besinnlichen Lektüre haben.
Bei meinen Gedichten erhebe ich keinen Anspruch auf Perfektion, wünsche mir nur, dass ich vielleicht einigen Menschen in bestimmten Situationen etwas mit auf den Weg geben kann - etwas Positives, etwas, das ihnen zeigt, wie schön - trotz allem - das Leben ist. Christine A. Bormann
»Mit 77 Jahren da fängt das Leben an ...« – das könnte man von dieser »jungen Autorin« sagen. Geboren im »Kohlenpott« in Dortmund, aufgewachsen in bescheidenen Verhältnissen, aber mit vielen Träumen. Der Zweite Weltkrieg setzt diesen Träumen schnell ein Ende. Bombenterror bei Tag und Nacht, ausgebombt noch zwei Wochen vor Kriegsende, mit dem Fahrrad nach Berlin getrampt, Wohnung gefunden, den Einmarsch der Russen miterlebt, gehungert, gefroren, als Trümmerfrau Steine geklopft bei Kälte, Wind und Regen. 1948/49 verliebt, verlobt, geheiratet und 1950 eine neue Heimat in Augsburg gefunden. 1966 Familienunternehmen in der Computerbranche gegründet. Ein bewegtes Leben mit all seinen Höhen und Tiefen – von der Stenotypistin bis hin zur Unternehmerin – und ihre »poetische Ader« veranlassten sie zum Verfassen von lyrischen Gedichten und Sprüchen. Heute genießt die Autorin ihren »aktiven« Ruhestand.