Phantasievolle Wortspiele wie das vom Q, das in der Ecke zur Quecke wird, originelle witzige Gedichte, wie die vom hingebungsvoll seinen Bart pflegenden Bartschwein, vom musikbegeisterten Ohrwurm oder von der schwindeligen Waschmaschine garantieren pures Lesevergnügen.
Ein kleiner Wurm kriecht durch das Gras, und weil es regnet, wird er nass. Vorne heißt der Wurm zwar Regen, doch er hält nichts von dem Segen. Der Regenwurm ein Loch sich bohrt, und auf einmal ist er fort.
Sabine Axnick, 1961 in Stetten am kalten Markt geboren, wuchs in Darmstadt auf. Nach der Mittleren Reife war sie zunächst als Tierarzthelferin in Darmstadt, dann als Kinderkrankenschwester in Wiesbaden tätig. Seit zwölf Jahren arbeitet sie als Erzieherin in einem Waldorfkindergarten.
... Unter anderem verarbeitet Sabine Axnick Wortspiele und Redewendungen zu Gedichten, wie etwa die vom Bock, der zum Gärtner wird. „Notburga, das Huhn” oder „Soriculus, die Maus” sind nur zwei Beispiele für ausgefallene Namen, die Sabine Axnick sich für ihr Buch aus dem Lateinischen oder dem Lexikon geborgt hat. Sabine Axnick will mit ihren Gedichten die Leute zum Schmunzeln bringen: „Es gibt so viel Ernstes, da braucht man mal Abstand vom Alltag.”...