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23.04.2012 

 

 

 TRIGA - Der Verlag Gerlinde Heß

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Kunibert Reinhard:
Lehrer Hensels kuriose pädagogische Laufbahn
Skizzen und Miniaturen aus Peter Hensels Nachlass, zusammengestellt, kommentiert und herausgegeben von Kunibert Reinhard

 

Inhalt

Locker und lebendig erzählte Begebenheiten aus Peter Hensels (Vor-)Schüler- und Lehrerexistenz.
Humoristische Lehrerporträts – zum Teil mit sarkastischer Note versehen – aus Hensels Gymnasialzeit sowie Schilderungen von mehr oder weniger alltäglichen Situationen seiner Lehrerkarriere beleuchten pädagogisches Handeln aus der Sicht von »Opfer« und »Täter«.
Eine geistreiche, amüsante Auseinandersetzung mit den Grundproblemen des Schüler- und Lehrerdaseins.

 

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Autorenporträt
 

 

Reinhard_K02

Kunibert Reinhard, Jahrgang 29, lebt als Lehrer i.R., Autor und Bücherwurm in Ettlingen; hat wie Jean Anuoilh keine Biografie veröffentlicht. Wenngleich, zugestanden, »alles autobiografisch ist«
(A. Oz: Eine Geschichte von Liebe und Finsternis. Kap. 5).

 

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Pressestimmen

Badische Neues Nachrichten, 14.09.2010
“Natürlich war ich gerne Lehrer” - Kunibert Reinhard stellt sein Buch vor
Er kommt zu dem Urteil: “Das was heute unter Bildung verstanden wird, darunter hat man früher Fachbildung verstanden” ... Lesen Sie hier weiter

Ettlingen, 19. Juni 2008:
Reinhard_19.6.

 

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Leserstimmen

Helga Dallemand, Mai 2009:
Gerade die Kunst der Sprachgestaltung macht die Geschichten so fesselnd, dass man das Buch nicht aus der Hand legen möchte, bevor man es zu Ende gelesen hat. Ganz besonders öffnet sie dem Leser auch den Blick für die Komik, die Lebenssituationen und Menschenschicksalen doch immer, zumindest latent, innewohnt.

Gisela Eichin, Mai 2009:
Die Laufbahn Peter Hensels hat mich nicht nur amüsiert, sondern ganz durchsetzt von der Erkenntnis, wie schwierig, ja zum Teil fragwürdig ist, was man pädagogisches Handeln nennt. Neu und interessant ist für mich, dass in der gleichen Person eine Schüler- und Lehrerexistenz beschrieben wird, das eine aus der anderen herauswächst. Obwohl das Werk die Problematik des pädagogischen Handelns aufweist, ist es ganz nahe an den alltäglichen, ja oft trivialen Schulumständen. So gewinnt es die humoristische, ja sarkastische Note, die es so köstlich macht.

Heinz Obländer Mai 2009:
Lehrer Hensels ‚pädagogische Laufbahn’ habe ich mit großem Interesse verfolgt. Stilistisch und als geistreiche Auseinandersetzung mit einem Grundproblem des Lehrerdaseins eine imposante Leistung! – Für einen ehemaligen Studienrat eine schmerzliche Konfrontation mit einer brüchigen Existenz!

Ein Leser Mai 2009:
So the life history of Peter Hensel’s career has begun, his exploits continue. He seems to be a very precocious child at two and a half with a personality and a determination well formed. Is his character based on anyone, I wonder? Perhaps someone who “searches for ways and the truth in questions of education and leadership and with all his senses he strives for an ‘orientation in thinking’”. (See the foreword!) What a wonderfully humorous book! – What an inspiration for instance “The Sporting Nightmare of senior teacher Peter Hensel” (p.73 ff.) to encourage physical fitness, a joy for work and an invaluable feeling of well being in general. – No more anxiety about the rules and regulations of the new school year, but only a positive anticipation of the term ahead. Oh, if only I could have had such a dream before I started each new school year and faced those ‘gangs’ of children!
If only we had more time to keep fit, I’m sure it would resolve many problems. A miracle maybe! – I hope I will have time to learn how to perform a standing somersault! However, never backward triple one!!

Friedemann Mayer, Lehrer für Pädagogik und Psychologie an der Berufsfachschule Bamberg, Juni 2008:
Kürzlich erschien bei Triga - Der Verlag das Buch „Lehrer Hensels kuriose pädagogische Laufbahn“ von Kunibert Reinhard. Eine Karikatur auf dem Cover zeigt drei Schulpsychologen, einer für die Schüler, zwei für gestresste Lehrer. Sie stimmen ein auf ein wirklich witziges und humorvolles Werk.
Mit kurzen Erinnerungsbildern beginnt der Autor mit der Schilderung von Kindheitserlebnissen aus seiner biografischen und beruflichen Laufbahn als Deutschlehrer an einem Gymnasium. Auf die Einschulung in eine „wahrhaft autoritäre Grundschule“ folgen Lehrerportraits der Gymnasialzeit, die die spezifische Treffsicherheit und den Witz eines aufgeweckten Schülers besitzen. Jene Epoche findet während und kurz nach der Zeit des Nationalsozialismus statt. Für jüngere Leser entstehen wertvolle Eindrücke im Hinblick auf den Umgang und die Verhaltensweisen einzelner Pädagogen mit der damals herrschenden Ideologie.
Jeder Junglehrer erlebt die Dynamik des „Fertig- machen-Wollens“ des Berufsanfängers durch einzelne Schüler oder Klassen, die Auseinandersetzung mit dem System des Kollegiums und der Schulleitung, aber auch die besonders lustigen und gelungenen Klassenausflüge. Es folgen ganz besondere Begebenheiten und Begegnungen aus vielen Jahrzehnten des Berufslebens.
Mit Spannung erwartet der Leser die Rede und das Resümee am Ende der Laufbahn des Studienrats. Nach sieben kritischen „Unbehagensperspektiven“ auf schulische und gesellschaftliche Missstände findet der Redner hoffnungsvolle und lebensbejahende Sätze, wie sie zum Aufbruch nach dem Abitur nicht wohltuender in den Ohren junger Menschen klingen können.
Das Buch erzählt sehr realistisch und nachvollziehbar Begebenheiten eines erfahrenen Pädagogen. Es werden ebenso typische und charakteristische Abgründe und Untiefen von Schülerseelen geschildert wie auch der Charme, die Liebenswürdigkeit, die Gabe der Verzeihung und die spezifische Weisheit von Heranwachsenden. Bei aller Kritik überwiegt die Sympathie zum System Schule. Das Buch wirkt wie ein Signalfeuer für einen pädagogischen Optimismus. Für jeden Liebhaber der deutschen Sprache ist die Lektüre der meisterlich gestalteten Sätze ein Genuss. Die vielen Hinweise auf germanistische und philosophische Inhalte bereichern den Text zusätzlich.

 

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