Phillip Behrendt, 1927 in Berlin geboren, verbringt seine Kindheit und Jugend unter den Nazis. Die Polizeikarriere des Vaters wird von diesen vereitelt, die Mutter betreibt ein eigenes Kino und hält damit die Familie über Wasser. Phillip erlebt das Kriegsende als Flakhelfer, wird zwar verwundet, bleibt jedoch im Gegensatz zu den Millionen Opfern des Weltkrieges »übrig«. Als Filmvorführer arbeitet er im Kino der Mutter, der Vater meldet sich nach längerem Verschwinden aus dem Westen. Phil will für politische Freiheit eintreten, pendelt als Agent und Kurier zwischen Ost und West und ist schließlich beteiligt an kriminellen, tödlich endenden Menschenschiebereien.
Zwei totalitäre Staaten haben den Unpolitischen geformt, benutzt, umzingelt, verschoben, gedemütigt. Eine Geschichte aus der jüngsten deutsch-deutschen Vergangenheit – mit biographischem Hintergrund.