Sprachlich gekonnt und menschlich anrührend schildert Hellmuth Linke seine Lebenserfahrungen im Deutschland der zwei Weltkriege und ihrer Folgen. Kindheit und Jugend in der elterlichen Ziegelei bei Goldberg/Schlesien, Studium der evangelischen Theologie in Breslau, Königsberg, Riga (Lettland), Bethel und Dorpat (Estland) als Angehöriger der Bekennenden Kirche bei anbrechender nationalsozialistischer Herrschaft. Kriegsteilnehmer als Infanterist: Polen-, Frankreich- und Russland-Feldzüge mit wachsendem Widerwillen, schwere Verwundung, lange Lazarettzeit. Heirat. Beide theologischen Examen und die Ordination beim Bruderrat/ Ostpreußen. Nach Kriegsende 1945 in Greifswald Flüchtlingspfarrer. Die durch die Kriegszeit gerettete Familie wächst. Ende 1945 Berufung ins Jugendpfarramt Zehlendorf. Ab 1950 bis 1974 Pfarrer in Berlin-Schlachtensee.
Hellmuth Linke wurde am 17. Januar 1913 in Goldberg/Schlesien geboren. Nach dem Abitur Studium der evangelischen Theologie, im Zweiten Weltkrieg schwer verwundet. Nach dem Krieg Pfarrer 1945 bis 1974 in Berlin-Schlachtensee. Anschließend bis heute freischaffender Maler, zahlreiche Ausstellungen. Seit der Gymnasialzeit ganz auf moderne Kunst gerichtet.
Stifter-Express Nr. 38/2004: ...Für uns Goldberger ist besonders der Teil des Buches ansprechend, der seine Kindheit und die Jugendjahre in Goldberg beschreibt. Aber auch der Kampf der Bekennenden Kirche ist eindrucksvoll geschildert. Der berufliche Aufbau im Berlin der Nachkriegszeit und das Schicksal seiner jungen Familie sprechen aber ebenso an.
Preußische Allgemeine Zeitung, 12.02.2005 ...ungewöhnliche Bilanz zieht der Schlesier Helmut Linke in seinem sprachlich wie menschlich anrührenden Erinnerungswerk .. Linke gibt seine Erlebnisse anschaulich und mit einem von seinem christlichen Glauben geprägten Blick gekonnt wieder.
Stifter-Expreß, Nr. 38/2004: ... Sprachlich gekonnt und menschlich anrührend schildert Hellmuth Linke seine Lebenserfahrungen im Deutschland der zwei Weltkriege und ihrer Folgen. Für uns Goldberger ist besonders der Teil des Buches ansprechend, der seine Kindheit und die Jugendjahre in Goldberg beschreibt. Aber auch der Kampf der Bekennenden Kirche ist eindrucksvoll geschildert. Der berufliche Aufbau im Berlin der Nachkriegszeit und das Schicksal seiner jungen Familie spricht aber ebenso an.