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Inhalt
In ein kinderfreundliches Land führt uns der türkischstämmige Autor, wo man keine Kindergärten, keine Videos, kein Fernsehen kannte. Amat, der kleine Sohn des Lehrers, stellt sie uns vor: Ibbo, den Aufschneider, der seine Armut verbirgt und den Spielkameraden Lügengeschichten auftischt; die kleine Schwester Aischa mit ihrer Puppe, die sich versteckt, weil das Höschen nass wurde; Ismail, den Kämpfer, der die Übrigen zum Bandenkrieg gegen die tatarisch-rumänischen Bergbewohner-Kinder aufhetzen will, und all die anderen Spielkameraden. Die großen und die kleinen Gefahren – Erdbeben, Hochwasser, wilde Wespen und in den Körper krauchende Würmer – meistert Amat in der Obhut seines verständnisvollen Vaters. Der Leser ertastet in diesen heiteren Episoden die innere Textur eines Lebensgefühls, das aus der Freiheit einer nicht reglementierten und dennoch behüteten Kindheit erwächst: so fremd – so vertraut.
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Pressestimmen
Betrifft 4/2001:
... Der türkischstämmige Autor führt die Leserinnen und Leser in ein kinderfreundliches Land, wo man keine Kindergärten, keine Videos, kein Fernsehen kennt. Amat, der kleine Sohn des Lehrers, stellt sie vor: Ibbo, den Aufschneider, der seine Armut verbirgt und den Spielkameraden Lügengeschichten auftischt; Ismail, den Kämpfer, der die Übrigen zum Bandenkrieg gegen die Bergbewohnerkinder aufhetzen will. Die großen und die kleinen Gefahren meistert Amat in der Obhut seines verständnisvollen Vaters.
Hürriyet, 9.01.01:
...Achim-Martin Wensien, der vor 30 Jahren für Studienzwecke nach Deutschland kam, hat mit seinen Büchern »Halbmond in der Suppenschüssel« und »glückliche Kindheit in Anatolien« verblüfft. Als er anfing zu schreiben, erlebte er, wie die Kindheitserinnerungen von seinen Augen erneut abgelaufen sind, die er nun in einem Buch erfassen wollte. Um diese glücklichen Zeiten noch einmal wachzurufen habe er versucht: »das unendliche Glücksgefühl, das mir die andere, von der organisierten Kindheit in Deutschland wesentlich unabhängige eigene Kindheit vermittelt hat, wollte ich in Geschichten zusammenfassen. Zu diesem Buche führte das Bedürfnis, mich an die eigene Vergangenheit genauer zu erinnern. Während ich die Geschichten niederschrieb, kehrte noch einmal die Kindheit zurück. Ich glaube daran, dass die Fähigkeit, die Vergangenheit nicht mit den Augen sondern mit dem Herzen betrachten zu können, Wege ins Glück öffnen wird.«
Kreisnachrichten, 23.03.2000:
... Wensien war es wichtig, seine Kindheit zu Papier zu bringen, um so seine Erinnerungen an diese versunkene Welt längst vergangener Tage wach zu halten. In jenen Tagen ohne Computer, Fernsehen oder Videos, in denen die Kinder in ihrer Freizeitgestaltung erfinderischer waren als heute ...
Schwarzwälder Bote, 17.03.2000:
... Doch diesen Bildern die Sprache zuordnen, das kann Achim-Martin Wensien. Für den Leser werden durch sein gekonntes Formulieren und Umgehen mit der deutschen Sprache diese Bilder lebendig und er sieht den Jungen im Geiste im Maulbeerbaum klettern ...
Schwarzwälder Bote, 10.03.2000:
... Obwohl seine Kindheit in Anatolien über 30 Jahre zurückliegt, in seinen Geschichten werden die damaligen Erlebnisse von Achim-Martin Wensien so lebendig als wären sie gestern geschehen ...
... Die Entdeckung des Maulbeerbaumes ist eine so echte und authentische Reise in die anatolische Kindheit des „flinken Bengels” Wensien, die bei jedem deutschen Leser bei der Lektüre – bei aller Fremdheit der türkischen Kultur – ein Gefühl der Vertrautheit und Erinnerung an eigene Kindertage weckt ...
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