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24.04.2012 

 

 

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Erika Warneke: Papas Weihnachtsbaum

 

Inhalt

Über nichts haben die Eltern gesprochen. Nicht über den Krieg an der Westfront, an dem der Vater teilnahm; nicht über den Bombenkrieg, den Großmutter, Mutter und Tochter in Frankfurt überstanden haben, nicht über das Kriegsende, das sie in Idstein/Taunus erlebten, nicht über die Entnazifizierung, nicht über die Nachkriegszeit in Wetzlar, nicht über die Rückkehr nach Frankfurt – auch dreißig Jahre später waren noch alle Fragen, die in der Öffentlichkeit zwischenzeitlich zu heftigen Diskussionen und Bewältigungsarbeit anregten, in diesem Haushalt tabuisiert. Abgehakt, weggesteckt.
Aber die typischen Verhaltensmuster der Kriegs- und Nachkriegszeit waren geblieben: nichts wegwerfen zu können, immer noch zu hamstern, auf Vorrat Lebensmittel zu lagern, die in dieser Menge gar nicht mehr aufgegessen  werden konnten ... Seelische Verwerfungen waren auch geblieben: das wurde überspielt, zu Hause wurde geschwiegen.

 

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Autorenporträt
 

 

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Erika Warneke, Jahrgang 1935, hat die Erinnerungen lange in ihrem Gedächtnis gespeichert. Sie wollte über die Zeit des Nationalsozialismus und die Zeit des Wiederaufbaus mehr wissen, studierte Geschichte und Germanistik/Literaturwissenschaft und besuchte Vorlesungen in Politik. Diese Fächer hat sie mehr als dreißig Jahre an einem Hanauer Gymnasium unterrichtet. Seit 1977 wohnt sie, zusammen mit ihrem Mann, in Gettenbach, einem Ortsteil von Gründau, in einem Haus voller Bücher.
Seit ihrer Pensionierung 1997 widmet Erika Warneke sich einem kleinen Literaturkreis und schon länger dem Zusammenhalt der Hobbykünstler aus Gründau und Umgebung im »Gründauer Kreis«.

Erika Warneke will Mut machen: Man kann nicht nur Erinnerungen an eine schwierige Zeit aufzeichnen, man muss darüber sprechen, so wie jetzt 60 Jahre nach Kriegsende die Generation der Kriegskinder, zu der auch Erika Warneke gehört, das tabuisierte Schweigen bricht und damit erst eine echte Befreiung leistet.

Zeitzeugin im hr-Fernsehen in der Doku-Reihe
"Hessen und das Kriegsende" in der Sendung "Hauptsache Kultur" im April 2005..

 

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Pressestimmen

Gelnhäuser Neue Zeitung, 11. April 2008:
Warneke_11.4.08

Gelnhäuser Tagblatt, 23. November 2007:
Warneke_23.11.

Gelnhäuser Tagblatt, 22. November 2007:
Warnecke_L

Gelnhäuser Tagblatt, 17. November 2007:
Warneke_17.11.

Stadtjournal Büdingen, 6. Oktober 2007:
Warnecke_B

Kreis Anzeiger Büdingen, 3. September 2007:
Warneke_07.09

Idsteiner Zeitung, 17. März 2007:
Erika Warneke, die selbst Lehrerin wurde und seit vielen Jahren in Gettenbach bei Gründau lebt, ist auch bei der Idsteiner Lesung ihrem Anspruch gerecht geblieben: „Man kann nicht nur Erinnerungen an eine schwierige Zeit aufzeichnen, man muss darüber sprechen.“ Erika Warneke sorgte an diesem Abend für reichlich Gesprächsstoff.

Der Bote, 4. Oktober 2006:
Die Verlegerin Gerlinde Heß bezeichnete Erika Warneke als außergewöhnliche Frau, die Mut machen will. “Man kann nicht nur Erinnerungen an eine schwierige Zeit aufzeichnen, man muß darüber sprechen” stellte sie fest.
“Papas Weihnachtsbaum” ist ein bewegendes Buch ...
Bilder und Berichte zum Gründauer Kultursommer finden Sie hier

Gelnhäuser Tagblatt, 2. September 2006:
Erika Warneke liest aus ihrem Werk “Papas Weihnachtsbaum”.

Hofheimer Zeitung, 23. Juni 2006:
“Ich bin in gewisser Weise Zeitzeuge”

Hofheim Zeitung, 22. Juni 2006:
“Alle Fenster hatten Augen”

BUCHPROFILE, 2/2006:
Ein Buch nicht nur für die älteren Mitbürger, die den Krieg noch als Kinder erlebten, sondern auch für die Jungen, die so ein lebendiges Bild dieser Zeit erhalten. - Breit einsetzbar.

Idsteiner Zeitung, 25. Januar 2006:
Alltag in einer an die Gegebenheiten des Nationalsozialismus angepasste Familie: Erika Warneke schildert in ihrem Buch “Papas Weihnachtsbaum”  ihre Erinnerungen an eine schwierige Zeit - auch als Kind in Idstein.

Kreisanzeiger Wetterau / Vogelsberg, 12. Dezember 2005:
Erika Warnekes Roman rief bei einem großen Teil der Besucher des Literarischen Salons Erinnerungen an die erzählte Zeit ... wach. Und er bestärkte sie in der Überzeugung, dass Menschen die negativen Erlebnisse einer “schweren Kindheit” bewältigen können, wenn sich ihnen helfende Hände entgegenstrecken.

Schild - Buch - Dienst, Herbst/Winter 2005:
Die Geschichte einer “angepassten” Familie.

Gelnhäuser Tagblatt Extra, 30 November 2005:
... So ist ein beachtlichen Büchlein entstanden, das schon viele Freunde fand. Ganzen Artikel lesen

Gelnhäuser Tagblatt, 29. November 2005:
Erika Warneke will mit ihrem Buch Mut machen: “Man kann nicht nur Erinnerungen aufzeichnen, man muss darüber sprechen, um das tabuisierte Schweigen dieser zeit aufzubrechen.”

Gelnhäuser Tagblatt, 10. November 2005:
Die Schriftstellerin sucht das Gespräch mit ihren Lesern, auch mit den jüngeren. In der Sendung “Hauptsache Kultur” wird sie im April 2006 im hr-Fernsehen in der Doku-Reihe “Hessen und das Kriegsende” zu sehen und zu hören sein.

Gelnhäuser Neue Zeitung, 3. November 2005:
Direkt von der Buchmesse kommt Erika Warneke, Autorin aus Gettenbach, die ihr erstes Buch dort mit einer Lesung vorstellte. 

Gelnhäuser Neue Zeitung, 2. November 2005:
Von der Buchmesse nach Gettenbach ... Erika Warneke will Mut machen: Man kann nicht nur Erinnerungen an eine schwierige Zeit aufzeichnen, man muss darüber sprechen, so wie jetzt 60 Jahre nach Kriegsende die Generation der Kriegskinder, zu der auch Erika Warneke gehört, das tabuisierte Schweigen bricht und damit erst eine echte Befreiung leistet.

Hanauer Anzeiger, 20. September 2005:
... Eine lesenswerte Alltagsgeschichte aus der Zeit des Dritten Reiches und danach.

Gelnhäuser Neue Zeitung, 9 Juli .2005:
In Gründau ist Erika Warneke bekannt ... als beliebte Vorleserin ihrer Katzen- und Reisegeschichten. Jetzt ist ihr erstes Buch erschienen ... In “Papas Weihnachtsbaum” schildert sie, wie sie als Kind den zweiten Weltkrieg erlebt hat...
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