|
Inhalt
Mathilde Stammlers Erinnerungen werfen Schlaglichter auf ein Leben im Osten Deutschlands. Ihre Kindheit war geprägt von den Großeltern, der Schulzeit in Halle, dem Zweiten Weltkrieg. Nach Kriegsende begann Mathilde Stammler ihren Weg als Katechetin. Anschaulich schildert die Autorin ihren Alltag in einem sie erfüllenden Beruf, bei dessen Ausübung hin und wieder auch Hindernisse überwunden werden mussten. Ihr Engagement für eine Partnerschaft mit Tansania ist ein wichtiger Baustein bei der Vollendung ihres Berufslebens.
|
|
|
Pressestimmen
www.volksstimme.de 12. Februar 2010: Autorin sagt über ihr Leben: "Ich bereue nichts Von Marie Sophie Krone Mathilde Stammlers Werk ist eine Mischung aus Zeit- und Lebensgeschichte. ... Die 79-jährige Wernigeröderin hat vor kurzem ihr drittes Buch unter dem Titel " Mehr als 70 Jahre auf Papier " veröffentlicht. Ein, wie sie selbst sagt, Werk mit gemischtem Inhalt : Von ersten Notizen, die sie als Schulkind niedergeschrieben hat, über Erlebnisse im Zweiten Weltkrieg und der DDR sowie Erzählungen über den nicht immer leichten Weg als Katechetin. "Es war ein sehr wechselvolles Leben ", schreibt sie. Wer ihr Buch liest, stellt vor allem fest, wie sehr die vergangenen 70 Jahre geprägt waren von ihrem unerschütterlichen Mut, ihren eigenen Weg zu gehen : Als ihr Abitur in der DDR naht, wird die Zugehörigkeit zur Kirche ein immer größeres Problem. Und bald ist klar : Ein Studium rückt trotz sehr guter Noten in unerreichbare Ferne. "Der Direktor hat mir damals gesagt : ‘ Eine gewöhnliche Eins nützt Ihnen nichts. Aber wenn Sie aus der Kirche austreten, können Sie studieren, was Sie möchten ‘. " An ihre prompte Reaktion erinnert sie sich heute noch : " Ich sagte ihm, dass ich Christin bleiben werde, und wenn das ein Problem sei, würde ich warten, bis es keines mehr ist. " Heute lacht sie über den damaligen Schulleiter, der ihr das Leben schwer machte. " Ach je, der war herrlich dämlich und später erstaunlich schnell verschwunden. " ... Mit der Wende macht Mathilde Stammler eine bittere Erkenntnis : " Im Westen kannte man die Bezeichnung ‚ Katechetin ‘ nicht. Ich war plötzlich nichts mehr. " Dass der Beruf oft als minderwertig hingestellt wurde, gebe ihr noch immer einen Stoß. " Trotzdem bereue ich nichts. " http://www.volksstimme.de/vsm/nachrichten/lokalausgaben/wernigerode/?em_cnt=1631990
|
|