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Presseinfo
Das Tagebuch eines erfolgreichen Schafzüchters ist Teil dieser Chronik. Eine Schaf-Philosophie ist auch für Nichtlandwirte interessant – vor allem, wenn sie durch lustige Histörchen von Menschen und Tieren untermalt wird. Wo findet man schon einen Bericht über den festlichen Regierungsempfang einer Schafherde am Zwinger in Dresden oder über den Transport von Schafböcken nach Australien oder London per Segelschiff.
Die wechselvolle Geschichte in der Landwirtschaft wird erzählt am Beispiel von zwei Gutsbetrieben im Freistaat Sachsen, deren Besitzer Steiger und Gadegast durch erfolgreiche Schafzucht im neunzehnten Jahrhundert zu Ruhm und Ehre kamen. Sie galten als die Pioniere der Merinoschafzucht in Deutschland. Neben den Erfolgen ist aber auch von Entbehrungen die Rede, von harter Arbeit, finanzieller Not und Naturgewalten – ein außergewöhnliches Zeitbild entfaltet sich.
Aus Aufzeichnungen der Mutter des Autors erfährt man von deren unbeschwerter Kindheit Anfang des 20. Jahrhunderts und Zeitereignissen, zum Beispiel dem Flug mit einem Zeppelin; aber auch von aufregenden Erlebnissen nach dem Zweiten Weltkrieg.
Der Autor beschreibt seine Kindheit auf dem elterlichen Hof in Sachsen, das Leben im Internat der Klosterschule Roßleben und erzählt vom Kriegseinsatz als sechzehnjähriger Schüler am Flakgeschütz oder von der Flucht mit dem Fahrrad quer durch Deutschland. Er schildert Erlebnisse während der Berufsausbildung zum Landwirt, den autodidaktischen Berufsaufstieg in der Landmaschinenindustrie und zuletzt den jahrelangen Versuch, das „Pseudoerbe” – den enteigneten 300-Hektar-Hof in Sachsen – zu erhalten.
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