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Pressestimmen
Gelnhäuser Neue Zeitung, 13.11.2004: ... Der Roman ist weit davon entfernt, ein schnödes Betroffenheitsbuch zu sein ... es ist keine Heldengeschichte, vielmehr geht es um den Blick zurück in eine Zeit von Nacht und Tag, Sorgen und Freuden, Schrecken und Sonnenschein. Gerade für die jüngeren Generationen ist es ein Stück Geschichte zum Nacherleben in der Hoffnung, dass ihnen nie Gleiches oder Ähnliches widerfahren wird.
Gelnhäuser Tageblatt, 21. November 2001: ... Frau Hedi Rautenberg-Aufschläger las aus ihrem Buch „Splitter” – eine Berliner Kindheit im Schatten der Diktaturen.” Lebhafte Bilder entstehen, als die kleine Hedi an der Hand des Vaters durch für das Kind unverständliche Zeiten wandern lässt, deren Schrecken es erst später ganz erfassen sollte. Und die nie ganz verschwinden sollten.
Gelnhäuser Neue Zeitung, 20.11.2001: ... „Wenn sie doch endlich mehr als diese dummen sieben Jahre zählen würde, endlich eine erwachsene Frau sein würde, die auch reden dürfte, wenn sie nichts gefragt worden wäre – dann würde sie ihm alles sagen können, was sie fühlte”. So schreibt Hedi Rautenberg-Aufschläger in ihrem biografischen Roman „Splitter” über ihre eigene Kindheit in Berlin. In der dritten Autorenlesung des Bad Orber Literaturherbstes trug Hedi Rautenberg-Aufschläger Passagen aus ihrem Roman vor und rezitierte Texte von Kästner und Tucholsky. Texte, die wegen der Ereignisse am und nach dem 11. September eine traurige Aktualität mit sich brachten und den Zuhörern im Haus des Gastes einen bewegenden Abend bescherten...
Gelnhäuser Tageblatt, 13.10.01: ... Alles das, was die Literatin in ihrem Erinnerungsband zu Papier bringt, zeugt allerdings gleichzeitig von einer so pittoresken, liebevollen und herzlichen Erzählgabe, die manchem Romancier in dieser Portionierung kaum übel zu Gesichte stünde. Keine Frage, dass man also deutlich eher die autobiografischen „Splitter” als Unikum akzeptieren, aber umso lieber zur Hand nehmen möchte, als ein halbes Dutzend Genreromane von anderer Hand. Die Autorin findet einen charmanten Weg, aus den Gedankenwelten der eigenen Jugendseele zu berichten, ohne in Stereotypen retrospektiver Verklärung zu verfallen. Nicht historische Pflicht, sondern menschliche Kür. Und damit so farbig wie lebensnah...
Oase, Ausgabe 7/2001: ... Hedi Rautenberg-Aufschläger (be)schreibt aus einem aufgeräumten Kopf heraus, immer schön der Reihe nach, unverblümt und ohne Schönfärberei, ehrlich, ohne peinlich zu wirken, würzt mit jenem Schuss typisch berlinerischem Jargon und lakonischem Humor, der die bitteren Erlebnisse und die erlittenen Schmerzen ein wenig leichter erscheinen lässt, schafft den Zugang zu ihrer Kindheit glaubhaft, ohne sich anzubiedern. Mit großer Leichtigkeit fasst sie die Menschen und die schweren Geschehnisse vor, während und nach dem großen Krieg in nüchterne Sätze, die das Grauen und jene, die dafür verantwortlich waren, umso klarer und deutlicher hervortreten lassen. Wer Kempowski liebt, wird dieses Buch ins Herz schließen!
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