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10.01.2012 

 

 

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Harry Mielert: Unsere Zeit ist wider den Geist
Briefe und Notizen 1933 - 1943
Herausgegeben von Angelika Tettey

 

Inhalt

»Ich soll später etwas über dieses Geschehen sagen, vielleicht nicht über den Krieg, aber über das menschliche Wesen, das in diesem Krieg hervortritt.« Diese Worte schrieb Harry Mielert an seine geliebte Ehefrau, kurz bevor er im Alter von 30 Jahren im Dezember 1943 an der Ostfront fiel.
Angelika Tettey, seine Tochter, wurde die »Hüterin« der von ihrem Vater mit großer Ehrlichkeit geschriebenen Briefe an ihre Mutter. Die Auseinandersetzung mit einem Vater, den die Autorin nie gekannt hat, war oft schmerzhaft.
Harry Mielert, ein feinfühliger, tiefsinniger und geistreicher Mensch, der den Befehl hatte, Menschen zu töten, schildert in seinen Briefen, wie er diese Diskrepanz ertragen konnte. Auch die Angst, als feige zu gelten, und die Vorstellung, für seine Kinder eine bessere Welt zu erkämpfen, beschäftigen ihn immer wieder.
Seinem Hoffen auf ein gemeinsames Leben mit der Familie ohne Krieg und Trennung, das letztlich unerfüllt bleibt, verleiht Harry in liebevollen Worten während des Briefwechsels mit Gerda Mielert Ausdruck.

 

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Autorenporträt
 

 

Mielert-(Tettey)-_H_Foto

Harry Mielert, geboren am 27.12.1912 in Sprottau. Vater Volksschullehrer und Reiseschriftsteller, Mutter Lehrerstochter. Abitur 1933, freiwilliger Arbeitsdienst und Wehrsportlager, SA-Sportabzeichen 1934, NS-Studentenbund. Ab 1934 Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Geschichte in Breslau und Marburg, NSDAP-Eintritt 1937. 1938 Promotion in Marburg, 1939 Staatsexamen, 1942 Habilitation über Schiller. 1939 Heirat mit Gerda, Ärztin. Geburt der Kinder 1940 und 1942. 10.1.1940 Einberufung zur Wehrmacht, Verwundung in Belgien. 1941 abkommandiert an die Ostfront. 1942 Offiziersschule, anschließend Ostfront. 1943 Nahkampfspange und Eisernes Kreuz 1. Klasse. Letzter Urlaub Sommer 1943. Gefallen 15.12.1943 bei Shlobin/Weißrussland.

 

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Pressestimmen

Kameraden, Ausgabe Juli/August 2010

Tettey_Kameraden

Buchvorstellung: “Soldat im Volk” Ausgabe Juni 2010

 

 

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