Elmar Grundler: »Gott hat mir längst einen Engel gesandt ...«
Inhalt
Der unverbrüchliche Glaube an die reale Existenz seines Schutzengels, der Elmar Grundler immer zur Seite steht, zieht sich wie ein roter Faden durch diese authentisch geschriebenen Erinnerungen. Elmar Grundler, der oft nur knapp dem sicheren Tod entging, erzählt lebendig und anschaulich von seiner Kindheit und Jugend im Nazideutschland. Er berichtet von seinem Leben als Soldat bei der Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg, von seiner Gefangenschaft in amerikanischen und französischen Gefangenenlagern und von der Zeit »danach«. Dieses Buch ist nicht nur eine Hommage an Schutzengel, es ist auch ein realistisch geschriebenes Stück Zeitgeschichte – gegen das Vergessen und zur Erinnerung..
Elmar Grundler, 1925 auf einem Hofgut am Bodensee geboren, mit siebzehn Jahren zum Reichsarbeitsdienst eingezogen, meldete sich freiwillig zur Luftwaffe, um dem Dienst bei der SS zu entgehen. Einem ersten kurzen Einsatz an der Ostfront folgte seine Versetzung nach Italien. Von April bis Juni 1945 war er in Gefangenschaft. Später, in Friedenszeiten, absolvierte er eine Ausbildung zum Agraringenieur und arbeitete an der Strukturverbesserung der heimischen Landwirtschaft. Heute lebt Elmar Grundler in Aidlingen, einer kleinen Stadt im Heckengäu in Süddeutschland.
www.delphin-kreis.de Mai 2007: Anzuzeigen für regionalgeschichtlich interessierte Leser ist ein kleines Erinnerungsbuch des 1925 auf dem Hof Langenmoos auf der Höri geborenen Elmar Grundler: "Gott hat mir längst einen Engel gesandt ..."
Sindelfinger Zeitung / Böblinger Zeitung, 15. Dezember 2005: In einer bewegten Zeit mehrten sich die lebensbedrohlichen Situationen. Elmar Grundler überlebte sie alle. Der Glaube an seinen Schutzengel verfestigte sich. Das Thema zeiht sich quer durchs Buch und bleibt ein wichtiger Aspekt.
www.delphin-kreis.de, 4. Februar 2006: Es handelt sich um eine unprätentiöse, aber minutiöse Schilderung von Lebensbedingungen und Tagesablauf auf einem abgelegenen Höri-Bauernhof in der Zwischenkriegszeit. Trotz eindeutig formulierter und gelebter Gegnerschaft zu Partei, Führung und Krieg wird die Schilderung der Nazi- und Kriegszeit nicht zur Abrechnug, sondern fällt auf durch die um Ausgewogenheit bemühte Erinnerungsarbeit.